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Beweise für Geist

Spirituelle Erkenntnisse, Pseudowissenschaften, Mystik und andere unorthodoxe Ideen

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Beweise für Geist

Beitragvon Alice am Do 25. Mär 2010, 13:46

Hallo!

Im Folgenden möchte ich mittels wissenschaftlicher Dokumentationen versuchen, die reale Existenz von menschlichem Geist mit außerkörperlichen Erfahrungen (Astralreisen) zu belegen. Die Beantwortung der Frage, ob der so genannte "psychische Körper" oder "Astralkörper" lediglich das Produkt cerebraler Prozesse und Konstellationen ist oder ob dieser tatsächlich unabhängig vom Organismus überdauern kann und damit etwas Reales darstellt, ist auch für das Thema des Weiterlebens nach dem Sterben fundamental. Denn wenn das Mentale wahrhaftig auch ohne den Leib bestehen kann, ist der Schluss, dass das Geistige gemeinsam mit dem Körper nach dem Sterben verende, nicht mehr zwingend.

Beweisführung:

1. Ein experimentelles Indiz für die reale Existenz von Geist, das gemäß den klassischen wissenschaftlichen Kriterien gewonnen wurde:

"Wissenschaftlicher Beweis für OBE*:Wenn man für das Phänomen OBE einen Beweis erbringen will, so muss dies allerdings unter streng kontrollierten Laborbedingungen geschehen. Derartige Experimente wurden 1965 und 1966 von Charles T. Tart durchgeführt, einem Pionier auf diesem Gebiet und emeritierter Professor für Psychologie an der Universität von Davis in Kalifornien. Als Dozent an der medizinischen Fakultät von Virginia führte Tart eine ganze Testreihe durch; Versuchsperson war ein Mann namens Robert Monroe, ein erfolgreicher Geschäftsmann und Elektronikingenieur aus Virginia, der seit 1958 lebhafte außerkörperliche Erfahrungen gemacht hatte und behauptete, er sei imstande, sie künstlich herbeizuführen. Bei diesen Tests wurde Monroe in ein provisorisches Laborschlafzimmer gelegt, wo seine Gehirnströme, sein Herzschlag und seine Augenbewegungen aufgezeichnet werden konnten. Hier sollte er versuchen, seinen Körper zu verlassen und sich als körperlose Psyche in einen angrenzenden Kontrollraum zu begeben. Dort sollte er eine willkürlich ausgesuchte fünfstellige Zahl auf einem Bord oberhalb der Augenhöhe lesen und die Tätigkeit der damit befassten Technikerin beobachten.

Monroe, der auf einem unangenehmen Armeefeldbett lag und mit irritierenden Apparaturen verbunden war, konnte sich zunächst nicht soweit entspannen, dass er die Loslösung herbeiführen konnte. Der Versuch verlief bis zur achten und letzten Sitzung erfolglos, doch dann gelangen ihm zwei kurze OBEs. Bei der ersten, so erzählte er später, bewegte er sich von seinem Zimmer 'durch ein verdunkeltes Gebiet' und stieß auf zwei Männer und eine Frau, die sich gerade unterhielten. Da er 'nicht sehr gut sah' und sich desorientiert fühlte, beschloss er, zu seinem Körper zurückzukehren und von neuem zu beginnen. Bei diesem zweiten Versuch rollte Monroes körperlose Psyche angeblich von dem Feldbett und schwebte zu Boden. Langsam flog er durch die Tür in den Kontrollraum, konnte aber die Labortechnikerin nicht an ihrem üblichen Platz finden. Ohne bewusst ein bestimmtes Ziel anzusteuern, bewegte sich Monroe auf einen hellerleuchteten Korridor zu und sah die Technikerin in einer Unterhaltung mit einem ihm unbekannten Mann.

Aufgeregt und mit einem Gefühl von Missbehagen kehrte Monroe zu seinem Körper zurück und stellte fest, dass er einen trockenen Hals hatte und eines seiner Ohren heftig pochte. Er rief die Technikerin, um ihr von seinem Erlebnis zu berichten, und sagte ihr, er habe sie außerhalb des Kontrollraumes mit einem ihm unbekannten Mann gesehen. Die Technikerin bestätigte, dass sie mit ihrem Mann, der zu Besuch gekommen war, im Korridor gestanden habe.
" (Quelle: "Der Mann mit den zwei Leben: Reisen außerhalb des Körpers" => Amazon.de).

*OBE = out-of-body experience = außerkörperliche Erfahrung.

2. Ein Bericht über ein Nahtoderlebnis, der, sofern er authentisch ist, die reale Existenz von Geist beweist, weil es keinerlei andere Erklärungen mit einer etwaigen Sinneswahrnehmung gibt (Ausschlussverfahren): "In verschiedenen Fällen haben mir die Zeugen berichtet, wie sie ihre Ärzte oder andere Menschen in Erstaunen versetzt haben mit Berichten über Ereignisse, die sie 'miterlebt' haben, während sie 'tot' und außerhalb ihres eigenen Körpers waren. Ein Mädchen zum Beispiel lag im Sterben, verließ den eigenen Körper und begab sich in einen anderen Raum im selben Krankenhaus. Dort traf sie auf ihre ältere Schwester, die weinte und rief: " Oh, Margret, bitte nicht sterben, nicht sterben bitte!" Die ältere Schwester war völlig überrascht, als Margret ihr später ganz genau sagen konnte, wo sie damals gewesen war und was sie gesagt hatte." (Quelle: "Leben nach dem Tod" von Dr. med. Raymond A. Moody).

Beide Phänomene sind nicht naturalistisch (pharmakologisch, physiologisch, neurologisch, psychologisch) nachzuvollziehen, so dass einzig eine bislang unbekannte Erklärung als Alternative übrig bleibt. Sicherlich eröffnet sich immer auch die Option, die Seriosität sämtlicher Berichterstattungen und Dokumenationen zu negieren. Das gilt aber auch für jede wissenschaftliche Publikation, deren Inhalt für die Leser nicht selbst zu verifizieren ist.

Viele Grüße

Alice
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon jetpilot am Do 25. Mär 2010, 14:18

zwei schöne geschichten die nichts "beweisen".
Ich bin immer für Quellenkritik.
Vielleicht hatte die Versuchsperson den Mann unterbewusst wahrgenommen?
Vielleicht war das Mädchen nicht ganz tot, sodass ihre wahrnehmung noch aktiv war? (Ähnlich wie bei komapatienten)
"IMMA FIRIN' MAH LAZAR!!"
O o
/¯____________________________ ______________
| BLAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA AAAAAAARGH!!!
\_¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon agnostiker am Fr 26. Mär 2010, 20:15

2 Fälle als Beweis sind etwas dürftig. Noch dazu, dass irgendein unbekannter Mann nicht wirklich eine sehr genaue und/oder unwahrscheinliche Aussage ist.

Ein Beweis für OBE wäre um so besser je unwahrscheinlicher die Aussage ist.

Auch der 2te Fall lässt sich ganz gut auf ähnliche weiße erklären, wenn jemand im Sterben liegt werden die Verwandten wohl so etwas ähnliches wie "nicht sterben sagen", außerdem ist das menschliche Gedächtnis nicht fehlerfrei, also kann die Schwester da auch einfach etwas durcheinandergebracht haben.
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon Mardas am Fr 26. Mär 2010, 21:25

Der 1. Fall ist ziemlich lausig. Es handelt sich ja nicht einmal um eine explizite Aussage, sondern nur einen Fall, den man genauso gut auch gehört haben könnte, zumal er nicht im Geringsten eine seltene Sache ist. Und es handelt sich ja gerade mal um einen "unbekannten" Mann.
Das als Beweis für eine menschliche Seele zu sehen (ich sehe schon, du stehst mehr auf den esoterischen "Geist"), ist ziemlich stark hineininterpretiert worden und ist viel zu undeutlich. Dann müsste meine schlechte Kindheit ja auch wegen meiner mangelnden Anbetung von Gott entstanden sein :roll: Lächerlich!

Alice hat geschrieben:Dort traf sie auf ihre ältere Schwester, die weinte und rief: " Oh, Margret, bitte nicht sterben, nicht sterben bitte!" Die ältere Schwester war völlig überrascht, als Margret ihr später ganz genau sagen konnte, wo sie damals gewesen war und was sie gesagt hatte.

Und das war? Und wo war die Frau? Vielleicht im direkten Nebenraum? Es gibt immer Zufälle, aber es sind eben nur die Zufälle, die außergewöhnlich erscheinen, die man in einen Kausalzusammenhang hineininterpretiert.

Alice hat geschrieben:Beide Phänomene sind nicht naturalistisch (pharmakologisch, physiologisch, neurologisch, psychologisch) nachzuvollziehen, so dass einzig eine bislang unbekannte Erklärung als Alternative übrig bleibt.

Ach? Hat es darüber wissenschaftliche Forschungen gegeben?

Das alles ist außerordentlich dünn, um damit eine gesicherte Existenz eines Geistes, wie du ihn selbstsicher nennst, als bewiesen zu propagieren.

Bitte wissenschaftliche Studien und nicht solche Rohrkrepierer.
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon Alice am Sa 27. Mär 2010, 02:30

Das alles ist außerordentlich dünn, um damit eine gesicherte Existenz eines Geistes, wie du ihn selbstsicher nennst, als bewiesen zu propagieren.

Bitte wissenschaftliche Studien und nicht solche Rohrkrepierer.


Nachstehend die Resultate einer breiteren, kolossaleren Studie bezüglich außerkörperlicher Erfahrungen aus den 70er Jahren:

"Eins der bemerkenswertesten Projekte in der Geschichte der OBE-Forschung begann Anfang der siebziger Jahre, als die Amerikanische Gesellschaft für Psychische Forschung (ASPR) eine einzigartige Do-it-yourself-Untersuchung in die Wege leitete. Das Projekt, das vom Direktor der Gesellschaft, Karlis Osis, geleitet wurde, begann mit einem Appell an die Versuchspersonen, die glaubten, sich kraft ihres Willens jederzeit vom Körper lösen und eine Projektion des Astralkörpers vornehmen zu können. Die Versuchspersonen wurden gebeten, ihre körperlose Psyche in ein Zielgebiet zu dirigieren, dort eine Sammlung von Gegenständen zu inspizieren und anschließend ihre Beobachtungen in allen Einzelheiten und so genau und ausführlich wie möglich zu berichten.

Anfang 1973, nachdem aus der unerwartet großen Zahl der Bewerber über 100 Freiwillige ausgewählt worden waren, konnte das Projekt gestartet werden. Die Freiwilligen wurden angewiesen, zu einem abgesprochenen Zeitpunkt eine Seelenreise zu Osis' Büro im dritten Stock des Gebäudes der Gesellschaft in New York zu machen und die Zielgegenstände auf einem Tisch aus einem genau festgelegten Blickwinkel zu betrachten.

Nachdem alle Berichte vorlagen, zeigte sich, dass das Experient kein großer Erfolg war. Nur 15 Prozent der Teilnehmer konnten überzeugend beweisen, dass sie das Büro tatsächlich besucht hatten. Doch unter den Fehlschlägen waren einige, die eine solche Reise offenbar zwar angetreten hatten, doch irregeleitet worden waren: Terry Marmoero zum Beispiel, die ihre Reise in Toronto (Kanada) antrat, berichtete, sie habe auf dem Weg zum ASPR-Büro angehalten, um ein Feuer im nächsten Häuserblock zu betrachten. Ein anderer Teilnehmer trödelte im Erdgeschoss des Gebäudes herum und verbrachte einige Zeit damit, mehreren Personen zuzuschauen, die eine Kunstausstellung vorbereiteten. Ein weiterer Teilnehmer behauptete, er sei in eine Wohnung auf der gegenüberliegenden Straßenseite geschwebt und habe deren Bewohnern einen Besuch abgestattet, ohne dass diese auch nur ahnen konnten, dass sich ein geheimnisvoller Gast unter ihnen befand.

Unter den Berichten über Reisen, die als erfolgreich bezeichnet wurden, war einer besonders eindrucksvoll, nämlich der von Alex Tanous. Er berichtete, er habe sein Bewusstsein von Portland (Maine) aus losgeschickt. Ihm gelang es nicht nur, die auf dem Tisch ausgebreiteten Gegenstände zu erkennen - das war schließlich seine Aufgabe -, sondern er sah auch die Teetasse, die einer der Forscher auf dem Tisch abgestellt hatte. Ein Medium namens Elwood Babbitt berichtete, er sei aus seiner abgelegenen Heimatstadt Wendell in Masachusetts hergeflogen. Bei seinem dritten Versuch erzielte er einen Treffer. Er erkannte eine große Pflanze in der rechten hinteren Zimmerecke des Büros, ein Bild, das an der Wand hing, und die Plastik eines lächelnden Mädchens auf der rechten Seite des Zieltisches.

Das lächelnde Mädchen verlieh dem Experiment eine besondere Dimension. Osis hatte eine Künstlerin beauftragt, eine Doppelfigur zu schaffen, die von vorne etwas anderes darstellte als von hinten. Die Künstlerin arbeitete an einer Skulptur, die von vorn das Mädchen, von hinten aber einen Stuhl zeigte. Osis wollte auf diese Weise herausfinden, ob die Versuchspersonen die Figur von ihrer OBE-Position aus sahen oder ob sie in Wirkluichkeit eine außersinnliche Wahrnehmung hatten von einem unbestimmten Blickwinkel aus. Babbitt schilderte die Figur zum Beispiel tatsächlich so, dass er sie nur aufgrund einer OBE gesehen haben konnte - er beschrieb das Gesicht, erwähnte aber den hinteren Teil der Plastik, den Stuhl, nicht, der von der Tür aus, wo er angeblich gestanden hatte, auch nicht sichtbar war.
"

Immerhin 15%! Eine einzige Testperson, die nachweislich ihren psychischen Körper vom Leibe trennen kann, wäre hinreichend, um zu demonstrieren, dass das Mentale prinzipiell auch unabhängig vom Organismus, vom Gehirn, existieren und überdauern kann! Damit wäre Geist als etwas Autonomes bewiesen und der Schluss, alles Leben verende mit dem Tod, nicht mehr zwingend!

Welche (neuro-)physiologischen Mechanismen sollten die Ergebnisse dieser breiten Versuchsreihe ermöglicht haben? Es ist, wie gesagt, selbstverständlich immer möglich, die Authentizität wissenschaftlicher Dokumentationen zu dementieren. Das betrifft aber auch alle anderen wissenschaftlichen Analysen und Publikationen, deren Inhalte die Leser nicht auf ihren Wahrheitsgehalt kontrollieren können.
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon Acharya am Sa 27. Mär 2010, 03:45

Bezüglich OBE bzw. AP generell: "The proof of the pudding is in the eating." :idea:

Es gibt Möglichkeiten es sich selbst zu beweisen. Die Techniken sind erlernbar. Jeder kann an seinem Körper und Geist arbeiten, muss nicht auschließlich nur Yoga, Meditation oder in moderner Form die verwestlichte "Energiearbeit" sein (obwohl das alles ergänzend sehr gut ist, da es den Energiekörper ausbildet und die Loslösung während der durch Chakrenöffnung einsetzenden Vibrationen vereinfacht).

Also, Eigentlich ist Astralprojektion fast schon eine Sportart. :wink: :!:

Natürlich bleiben die geschilderten Erlebnisse dann immer eine subjektive Erfahrung. Das ist das Problem wenn es um objektive Nachprüfbarkeit für Dritte oder gar nach heutigen methodologischen Verfahren gültige wissenschaftliche Nachweise geht.
Ich kann da Skeptiker schon gut verstehen, weil sie Subjektivität von menschlichen Aussagen in Tests ablehnen. Die Schattenseite: Das hat bei einigen aber auch System, weil sie so ihr Weltbild erhalten können. :wink:

„Skeptics take the fact that results cannot precisely replicated from experience to experience of from person to person as proof that no such a thing as nonphysical reality exists. Most skeptics will attempt to explain away any positive results as merely lucky guesses, cold reading, random events, deception, collusion, etc. It's my feeling that if skeptics understood more about the nature of their own perception, they'd begin to understand why the lack of precise replication of results should be expected.
The totality of what becomes stored within an individual's memory is as unique as individual snowflakes. No two are exactly alike. Perception within non-physical realities is always the result of the Interpreter's subjective nearest similar thing translation using the unique totality of an individual's stored memories. It will always yield subjective results.“
- Bruce Moen


Trotzdem ginge Nachprüfbarkeit in eingeschränktem Maße. Hierzu mal 3 Exkurse von mir:

1.)

Man kann die vielen unzähligen subjektive Erfahrungen sammeln und systematisieren so wie es in wissenschaftlichem (z.B. Parapsychologie, Hypnotherapie, unzählige von NTE-Studien) oder eben generell esoterischem Umfeld auch geschieht.

Nur ein Beispiel von vielen für OBE-Statistiken ist das zweite Buch von William Buhlmann, eine Umfrage von über 16.000 Menschen aus 32 Ländern - praktizierende APler/ OBEler, gesammelt, statistisch aufbereitet, und natürlich auch mit netten Anekdoten (deshalb spricht man ja auch gern von "anecdotal evidence" :wink: , die ja selbst von Skeptikern nicht geleugnet wird) .



Nebenbei: Es enthält ebenfalls Berichte zu "Sicht-OBEs" von Geburtsblinden oder Sichtbehinderten (siehe aktuelle Thematik im NTE-Thread).

Wertet man es systematisiert aus, so findet man, die Berichte sind trotz unvermeidbarem subjektiven Erfahrungsgehalt alle sehr ähnlich und frappierend konsistent (so wie es z.B. auch bei den NTEs ist).

Dabei ist es unerheblich, wenn es unter dem "natur"wissenschaflichem Aspekt nicht anerkannt gilt bzw. anerkannt werden kann. Das liegt sicher an den reduktionistischen Methoden einer an Subjekt(iv)losigkeit (und eher quantitativ statt qualitativ) orientierten Epistemologie in der Mainstream-Wissenschaft (ich betone: Mainstream).
Subjektivlosigkeit ist aber schon bei Themen wie Psychologie, Bewusstsein und der persönlichen Wahrnehmung eigentlich gar nicht möglich.
Wie gesagt, man muss eben "über den Kirchturm" (ich liebe kontext-ironisierende Wortspiele :mrgreen: ) hinausschauen um die gesamte Realität einzufangen, selbst wenn man sie eigentlich nicht versteht. Viele tun das.

Denn es geht auch um das WAS IST, nicht unbedingt in erster Linie um das WIE ES IST oder das WAS nur nach einem reduktionistischen Schema ist, was andere Erfahrungsbereiche systematisch ausfiltert.

Wie gesagt, die Techniken sind erlernbar und gar nicht mal so schwer. Ich denke, man sollte - auch (oder gerade) als Skeptiker - es mal lernen, ausprobieren, erleben und danach bewerten. Dann kann man auch eher mitreden. :wink:

Aber man läuft als Materialist natürlich Gefahr (und viele wollen das wohl nicht): Es verändert das Weltbild. Bei mir war es zwar nicht so extrem, da ich nie ein Materialist war. Seit ich um die Realität und eigene Erfahrbarkeit von Außerkörpererfahrung weiß, interessieren mich weder die "offizielle" Mainstreamwissenschaft zu diesen Themen, noch die vielen religiösen oder philosophischen Exkurse und Debatten über diese Themen, zumindest nicht mehr so sehr, weil Erfahrung das absolute Primat hat.
So geht es vielen OBElern (den freiwilligen und den unfreiwilligen). Nichts gegen die vielen nützlichen Errungenschaften der Naturwissenschaft (der Paradigmenwechsel ist dort übrigens im Gange und es wird sich viel ändern in den nächsten Jahren, immer mehr Wissenschaftler satteln um und setzen die Reduktionistenbrille ab), auch nichts gegen Religion oder Philosophie, alles hat seine absolute Berechtigung, aber man kann für sich selber Fakten schaffen, das ist wichtiger.

Ich denke, dass OBE-Sport sogar etwas für Atheisten ist und weiß aus einigen Esoterik- und speziellen Astralprojektions-Foren, dass es auch Leute betreiben die sich Atheisten oder Agnostiker nennen, auch wenn es nicht viele sind. Denn man braucht nicht unbedingt einen "Glauben" an einen Gott.

Gott (wer und wasimmer es ist) ist auch für mich zu weit weg und nicht begreiflich, rational nicht fassbar - wo wie es auch die Mystik beschreibt. Deshalb: Gott interessiert mich nicht. Das was näher ist, interessiert.

Der Vorteil der esoterischen Techniken ist ja gerade auch der "Von-Innen-"(= eso) statt "Von-Außen"-(= exo)-Ansatz.
Besser noch: Bottom-Up statt Top-Down (ein Begriff aus der BWL entlehnt, aber er passt auch hier in etwas umgedeuteter Form).
Du fängst bei dir selbst an, deinem Geist, deinem Energiekörper (nebenbei: Der Astral/Energiekörper ist NICHT gleichzusetzten mit Seele! Das ist etwas viel komplexeres.). DU selbst - das ist der Startpunkt in der Esoterik - kein Gott, kein religiöses oder szientistisch-materialistisches Dogma, das dir autoritär "von oben" vorschreibt wie und was du zu "glauben" oder zu tun hast.

2.)

Beispiel 1 aus dem Erst-Post ist aus einem Versuch, den der Wissenschaftler Charles Tart mit Robert A. Monroe durchführte. Es gibt aber von Tart noch eine besseren Versuch mit genauerem Ergebnis. Der Folgende ist ein Ausschnitt, den ich aus seinem Buch "The End of Materialism" kopieren kann. Der Abschnitt mit dieser Dame (die er anonymisiert Miss Z nennt) ist normal viel länger, aber der entscheidende Teil kommt hier.

On the first three laboratory nights Miss Z reported that in spite of occasionally being “out,” she had not been able to control her experiences enough to be in position to see the target number (which was different each night). On the fourth night, at 5:57am, there was a seven minute period of somewhat ambiguous EEG activity, sometimes looking like stage 1, sometimes like brief wakings. Then Miss Z awakened and called out over the intercom that the target number was 25132, which I wrote on the EEG recording. After she slept a few more minutes I woke her so she could go to work and she reported on the previous awakening that:
"I woke up; it was stifling in the room. Awake for about five minutes. I kept waking up and drifting off, having floating feelings over and over. I needed to go higher because the number was lying down. Between 5:50 and 6:00 A.M. that did it. . . I wanted to go read the number in the next room, but I couldn’t leave the room, open the door, or float through the door. . .. I couldn’t turn on the air conditioner!"
The number 25132 was indeed the correct target number. I had learned something about designing experiments since my first OBE experiment and precise evaluation was possible here. The odds against guessing a 5digit number by chance alone are 100,000 to 1, so this is a remarkable event! Note also that Miss Z had apparently expected me to have propped the target number up against the wall behind the shelf, but she correctly reported that it was lying flat.


Auch wenn es gerne ignoriert wird von materialistischen Dogmatikern: Auch bei vielen anderen Psi/ESP-Themen (Telepathie, Remote Viewing, Clairvoyance etc) mit vielen Testpersonen sind von (Para-)Psychologen wie Charles Tart, Dean Radin oder Gary Schwartz in Labortests positive Befunde nachgewiesen worden mit bemerkenswerten statistisch signifikanten Ergebnissen. Es führt natürlich jetzt zu weit hier, kann aber gerne bei Bedarf Literaturhinweise geben.

3.)

Wie oben schon geschrieben, "probieren geht über studieren". :wink:

Einfach mal ausprobieren, Leute, ob es bei euch klappt. Es hat nichts mit übersinnlichen Fähigkeiten zu tun, sondern mit Training!

Realitätschecks nach/während OBEs sind möglich, insofern man sich in der sogenannten Real Time Zone (nach Robert Bruce) bzw. Locale 1/ Here-Now (nach Robert Monroe) bzw. Äther-Astralebene ("Ethereal Plane") nach theosophischer Kosmologie bewegt.
Die RTZ ist die Vibrations/Dichte/Frequenz-Dimension meist unmittelbar nach deinem "Ausstieg". Sie "entspricht" der physischen Ebene aus der du kommst (in Zeit und Raum), bzw. ist ihr "am nächsten", aber sie ist eher eine Art "energetischer" Abdruck derselben, daher kann man z.B. Farben anders wahrnehmen. Da man allerdings hier schon seine eigenen Gedanken visualisieren kann, wird auch hier das ganze schon vermischter und unübersichtlicher. Aber es reicht , um nachprüfbare Ergebnisse zu bekommen, wenn man im Laufe der Zeit durch Erfahrung und Übung genügend Kontrolle und Mobilität erlernt hat.

Wie geht das mit dem nachprüfbaren Ergebnissen? Eigentlich bräuchte man es ja nicht weil die Erfahrung selbst schon ausreicht. Statistiken besagen, die meisten OBEler wie auch die NTEler sind stark von der Realität ihrer Erfahrung überzeugt. So ist's auch bei mir. 8)

Trotzdem für eigene oder fremd-Beweisbarkeit hier ein Beispiel aus dem Buch "Astral Dynamics" von Robert Bruce (aber man kann sich auch selber was ausdenken natürlich):

Lern die Techniken, so dass du rauskommst und dich in der RTZ frei bewegen kannst. Also wende eine der Ausstiegstechniken während der einsetzenden Vibrationsschüben an, geh raus, schau nach, geh wieder rein. Ganz einfach. :D Ein kurzes rein-und-wieder-raus sollte für den Anfang auch genügen, dann klappt es auch mit dem Memory-Download aus dem "Projectable Double", das du aussendest. Also für Anfänger gilt: je kürzer desto besser.

Vorab mach folgendes: Nimm ein Kartenspiel. Schau nicht hin und mach alles "blind". Mische es, ziehe eine Karte raus, lege sie dann umgedreht (Gesicht nach oben) auf eine hohe Stelle in deinem Zimmer, z.B. ein hohes Regal oder einen Kleiderschrank, dort wo du es nicht (auch aus Versehen beim Vorbeigehen) einsehen kannst. Lege den Rest des Stapels weg (oder daneben) ohne weiter draufzuschauen um nichts über die restlichen noch vorhandenen Karten im Stapel zu wissen (sonst wüsstest du ja was es schon mal NICHT ist). Stelle sicher, dass die Stelle, wenn du die Technik machst zu der entsprechenden Uhrzeit ausreichend beleuchtet ist, denn man sieht nicht unbedingt immer besser in der RTZ, wenn kein Licht an ist. :wink:
Geh nach dem Exit sofort zu dem Ort - ist ja nicht weit :wink: - schaue auf die Karte, wenn du sie nicht sofort erkennst oder Fluktuationen hast, helfen Affirmationen/Befehle wie z.B. "Klarheit jetzt" oder dergleichen. Wenn du die Karte erkannt hast, gehe sofort zurück. Es reicht dabei nur, an den Körper zudenken oder zu denken, dass man zurückwill (nicht vergessen: Gedanke ist gleich Tat bereits auf dieser Ebene, noch stärkere "Thought-Responsiveness" gibts natürlich auf den andern mentalen Ebenen). Sage dir vorher noch dass du dir die Karte merken willst oder sage dir mehrfach die Karte selbst, wiederhole also betont "Herz Ass!" oder "Pik König!", damit sie sich einprägt. Wenn du zurück bist, stelle sicher dass du die Karte noch weißt und gehe zum Schrank und prüfe.

Der Grund für die Überbetonung der Memorisierungs-Techniken ist, dass es nicht einfach ist immer alles zu behalten, aufgrund dessen was man als Synchronisierungstechnik (zwischen exodouble- und local mind) bezeichnen könnte:

"The Holy Grail for projectors and OBE researchers is a reliable key to planned and repeatable
out-of-body experiences. I have spent a significant part of my life on this quest, studying the
mechanics and dynamics of OBE, from both inside and outside my body. I have come to believe
that this elusive key lies only partly in projection technique and natural ability. The real key lies, I
believe, in understanding the relationship between OBE and physical body/brain memory storage.
To be more precise, it is the downloading of the projected double's delicate shadow memories into
more accessible levels of the physical brain than normally occurs during the reintegration of the
projected double with its physical counterpart.

After an OBE, the only enduring part of the experience is the memory of it. If that memory
becomes lost, then there is nothing left to indicate a projection ever occurred. Therein lie both the
problem and the solution."
- Robert Bruce


Also bei mir hat's schon zweimal geklappt mit dem Test. Einmal war's Herz Neun, einmal Pik Dame. :D

Es geht natürlich auch anders. Sage einer befreundete Person, dessen Wohnung du gut kennst, eine z.B. 5-Stellige Nummer oder irgendein Wort aufzuschreiben und als Zettel irgendwo an eine dir bekannte Stelle in seinem/ihrem Zimmer aufzuhängen. Viele OBEler haben schon sich so schon gegenseitig Fakten bestätigt. Ihr seht: Es geht. :)

Ähnliche Reality-Checks kann man sich ja auch selbst noch ausdenken.

Wenn hier ja tatsächlich mal Interesse bestünde (Konjunktiv), würde ich mal in einem speziellen Thread gerne workshop-mässig einige Maßnahmen und Techniken erläutern. Allerdings wenn ich mehr und öfter schreiben kann, bin ja nich so oft hier .... in dieser Dimension... (ok, Scherz...:mrgreen: )
Es müssten aber auch Leute hier bereit sein, es mal zu probieren und (ernsthaft!) "mitzumachen".
Habe aber berechtigte Zweifel, dass das in einem Atheisten/Materialisten-Forum möglich ist :shock: :wink: , deshalb wär's aber umso interessanter zu sehen, was dann für Feedbacks kommen.
Vielleihct mach ich's mal irgendwann und eröffne einen Thread darüber (muss aber selber noch besser werden).

Grüße,
Achy
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon Alice am Sa 27. Mär 2010, 08:34

Hey Achy,

ich danke Dir vielmals für Deine ausgesprochen detaillierte Stellungnahme. Für mich ist es wichtig, noch einmal deutlich hervorzuheben, dass die Emotionen des Schwebens über dem eigenen Leibe, die Gefühle des Friedens, der Geborgenheit usw. auch mittels diverser Medikamente, Drogen und sogar mit Hilfe elektrischer Impulse provoziert werden können. Dennoch begeht man einen schwerwiegenden Fehler, wenn man nun schließt, astrale Reisen - das sind reale außerkörperliche Erfahrungen - ließen sich durch experimentelle Einflüsse auf das Gehirn hervorrufen. Bisher ist solches noch nicht verifiziert worden, denn wer versichert uns denn, dass die Folgen cerebraler Manipulationen und reale Astralreisen dasselbe sein müssen? Vielleicht ist beides möglich: Außerkörperliche Reisen und die Suggestion derartiger Emotionen über den Konsum von Drogen oder anderen Substanzen? Die Existenz des einen bedingt ja nicht den Ausschluss des anderen. Wer meint, astrale Reisen seien über spezielle Stimulationen bestimmter Hirnregionen zu erreichen, setzt von vornherein die neurologisch-hormonelle Komponente mit echten Astralreisen gleich, womit er sich in einen Zirkelschluss begibt. Zwar nicht ganz treffend, aber dennoch: Sowohl mit einem Stein als auch mit einer Metallkugel lassen sich Fenster einschlagen - deshalb ist eine metallene Kugel aber nicht identisch mit einem Stein.

Eine wirkliche astrale Reise konnte bislang von den Experimentatoren noch nicht pharmakologisch oder mit Elektrizität herbeigeführt werden (dazu liegen keine Dokumentationen vor), sondern lediglich Phänomene, bei denen die Betroffenen glaubten, die hätten eine wahrhaftige außerkörperliche Erfahrung erlebt. Pharmakologisch bzw. neurophysiologisch oder psychologisch sind die von mir zitierten gelungenen Versuche nicht zu erklären, bei denen daher nach aller Wahrscheinlichkeit tatsächliche Astralreisen auftraten. Reale astrale Reisen sind für mich also immer solche, bei denen der Nachweis erbracht wurde, dass eine natürliche Erklärung ausscheidet (wie es zum Beispiel bei den von mir aufgeführten Experimenten und Studien der Fall war).

Viele Grüße

Alice
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon Alice am Sa 27. Mär 2010, 08:40

jetpilot hat geschrieben:Vielleicht hatte die Versuchsperson den Mann unterbewusst wahrgenommen?


1. Bei einer EEG-Nulllinie (vollständige Hirninaktivität) kann jegliche Wahrnehmungsfähigkeit ausgeschlossen werden. Denn akustische und visuelle Reize müssen in den entsprechenden Hirnarealen zwingend vom Gehirn verwertet werden, damit wir sie als solche überhaupt erst erkennen können.
2. Kann man auch mit Hilfe einer unbewussten, unterschwelligen Wahrnehmung nicht die Geschehnisse in abgelegenen Zimmern oder anderen Stockwerken aufnehmen. Falls Du anderer Ansicht bist, dann erkläre doch bitte plausibel, wie.

Vielleicht war das Mädchen nicht ganz tot, sodass ihre wahrnehmung noch aktiv war? (Ähnlich wie bei komapatienten)


Ob bei dem Mädchen eine Hirntoddiagnose stattfand, gibt das Buch nicht her. Allerdings lag sie nachweislich in diesem Krankensaal, so dass es ihr sicherlich nicht möglich gewesen wäre, Prozesse im anderen Zimmer wahrzunehmen.
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon jetpilot am Sa 27. Mär 2010, 09:24

Zur ASPR:
Klingt zwar schön (The American Society for Psychical Research), ist aber eine unseriöse Gruppe von Pseudowissenschaftlern, die übernatürliches Suchen und "erforschen".
Acharya hat geschrieben:Es gibt Möglichkeiten es sich selbst zu beweisen. Die Techniken sind erlernbar. Jeder kann an seinem Körper und Geist arbeiten, muss nicht auschließlich nur Yoga, Meditation oder in moderner Form die verwestlichte "Energiearbeit" sein (obwohl das alles ergänzend sehr gut ist, da es den Energiekörper ausbildet und die Loslösung während der durch Chakrenöffnung einsetzenden Vibrationen vereinfacht).

Charrakteröffnung? Wer braucht das, ausser diejenigen die mit sich selbst nicht zufrieden sind?

Acharya hat geschrieben:Natürlich bleiben die geschilderten Erlebnisse dann immer eine subjektive Erfahrung. Das ist das Problem wenn es um objektive Nachprüfbarkeit für Dritte oder gar nach heutigen methodologischen Verfahren gültige wissenschaftliche Nachweise geht.

Schon aufgefallen, dass man sowas wohl beweisen kann? Es gab schon zahlreiche untersuchungen, die genau das zum thema hatten. Völlig gleich ob meditation oder Gebet, der Versuchskandidat hatte nachweislich verstärkte Hirnaktvität in den arialen, von denen wir wissen, dass Sie auch dann aktiv sind, wenn wir phantasieren.
Außerkörperliche Erfahrungen sind eine sehr lebhafte und intensive form der Phantasie, aber sie finden nicht real statt.
Acharya hat geschrieben:Die Schattenseite: Das hat bei einigen aber auch System, weil sie so ihr Weltbild erhalten können.

Wir wollen nicht unser weltbild behalten, ihr wollt nur nicht akzeptieren, dass es eine alternative Erklärung zur euren gibt.

ZU deinem Bruce Moen: Der Mann ist Paranormalist und Metaphysiker, das der soetwas sagt ist doch klar.

Acharya hat geschrieben:Man kann die vielen unzähligen subjektive Erfahrungen sammeln und systematisieren so wie es in wissenschaftlichem (z.B. Parapsychologie, Hypnotherapie, unzählige von NTE-Studien) oder eben generell esoterischem Umfeld auch geschieht.

Ja, dann müsste man auch jene miteinbeziehen, die nichts gefühlt haben.

Acharya hat geschrieben:Mainstream-Wissenschaft


Wenn hier jemand mainstream ist, dann ja wohl die astros, die sich in letzter ZEit großer Beliebtheit und anhängerschaft efreuen. Die viele Menschen mögen eben das Gefühl, sich einer neuen, "besseren" Denkrichtung hinzugeben als der gültigen Lehrmeinung.
Witzig sind auch immer diese Quantenphysikalischen Größen die ihr bringt, das meiste ist völlig aus dem Kontxt gerissen.
Acharya hat geschrieben:Denn es geht auch um das WAS IST, nicht unbedingt in erster Linie um das WIE ES IST oder das WAS nur nach einem reduktionistischen Schema ist, was andere Erfahrungsbereiche systematisch ausfiltert.

Subjektivität über objektivität? Wo kämen wir denn dahin?
Acharya hat geschrieben:DU selbst - das ist der Startpunkt in der Esoterik - kein Gott, kein religiöses oder szientistisch-materialistisches Dogma, das dir autoritär "von oben" vorschreibt wie und was du zu "glauben" oder zu tun hast.

Ich sehe mich selbst als sehr unbedeutend für die Welt an, warum sollte ich eine künstiche auffwertung wollen?
Acharya hat geschrieben:Es müssten aber auch Leute hier bereit sein, es mal zu probieren und (ernsthaft!) "mitzumachen".

habe ich eine zeit lang und es brachte mir nichts...
"IMMA FIRIN' MAH LAZAR!!"
O o
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon Alice am Sa 27. Mär 2010, 09:29

agnostiker hat geschrieben:2 Fälle als Beweis sind etwas dürftig.


Ich habe noch die Auswertung einer breiten Studie hinzugefügt. Ich hoffe, sie ist akzeptabler für Dich.

Noch dazu, dass irgendein unbekannter Mann nicht wirklich eine sehr genaue und/oder unwahrscheinliche Aussage ist.


Wieso unbekannter Mann? Er war immerhin Sachbuchautor und Gründer eines US-amerikanischen Institutes(http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Allan_Monroe)! Was soll das? Und was ist an der Aussage, er habe die Technikerin gemeinsam mit einem ihm fremden Mann auf dem Korridor kommunizieren sehen denn unklar für Dich? Bist Du sicher, dass Du den Bericht auch konzentriert gelesen hast? Oder fehlt es Dir vielleicht an Aufrichtigkeit, Dich offen mit dem Thema auseinanderzusetzen?

Auch der 2te Fall lässt sich ganz gut auf ähnliche weiße erklären, wenn jemand im Sterben liegt werden die Verwandten wohl so etwas ähnliches wie "nicht sterben sagen", außerdem ist das menschliche Gedächtnis nicht fehlerfrei, also kann die Schwester da auch einfach etwas durcheinandergebracht haben.


Auch ich halte das Zitat aus Dr. Moodys Buch für kaum beweiskräftig. Das liegt einfach daran, weil hier experimentelle Rahmenbedingungen fehlten, die einem wissenschaftlichen Status genügt hätten. Es handelt sich um eine Zeugenaussage.
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon McKing am Sa 27. Mär 2010, 12:47

Alice hat geschrieben:Oder fehlt es Dir vielleicht an Aufrichtigkeit, Dich offen mit dem Thema auseinanderzusetzen?

Aufrichtigkeit? Leichtgläubigkeit passt besser!Wenn ich alles glauben würde, was so eine Beweiskraft wie eure Zeugenaussagen hat, dann würde ich auch an UFO's, Alienentführungen, Zwergen, Gott etc. glauben. Nein, da bleibe ich lieber bei der seriösen Wissenschaft, die die beste Methode besitzt, die ich kenne, Quatsch von Realität zu trennen.
Alice hat geschrieben: Es handelt sich um eine Zeugenaussage.

Und das Zeugenaussagen die schlechteste Form von Beweis ist sollte eigentlich bekannt sein :roll:
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon agnostiker am Sa 27. Mär 2010, 15:02

Alice hat geschrieben:Wieso unbekannter Mann? Er war immerhin Sachbuchautor und Gründer eines US-amerikanischen Institutes(http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Allan_Monroe)! Was soll das? Und was ist an der Aussage, er habe die Technikerin gemeinsam mit einem ihm fremden Mann auf dem Korridor kommunizieren sehen denn unklar für Dich? Bist Du sicher, dass Du den Bericht auch konzentriert gelesen hast? Oder fehlt es Dir vielleicht an Aufrichtigkeit, Dich offen mit dem Thema auseinanderzusetzen?


Das war vielleicht etwas unklar ausgedrückt, ich bezog mich dabei auf den unbekannten Mann in der Geschichte. Ich meinte das so, dass ein Ereignis, wie dass die Technikerin mit irgendeinem Mann spricht nicht wirklich unwahrscheinlich ist, daher kann man mit so einer Aussage leicht richtig liegen. Es wäre ein guter Hinweis auf echte OBEs wenn etwas sehr außergewöhnliches und unwahrscheinliches gesehen würde, also eine Aussage mit der man, wenn man sie einfach nur zufällig macht sehr wahrscheinliche falsch liegen würde.

Robert Allan Monroe kenne ich nicht, daher kann ich zu seiner Person nichts sagen, man sollte allerdings nicht vergessen, dass Sachbuchautor und Gründer eines Instituts nicht unbedingt etwas über die Kompetenz einer Person aussagt, jeder kann ein Buch schreiben und wenn er die entsprechenden Mittel hat auch ein Institut für was auch immer gründen.
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon Alice am Sa 27. Mär 2010, 15:25

Okay, dann resümiere ich kurz: Alle Argumente zweifeln, wie von mir prophezeit, die Glaubwürdigkeit der Experimente und Zeugenaussagen an. Dann scheint diese Diskussion dahingehend wohl beendet, denn wir werden wohl nicht übereinstimmen. Ich bedanke mich dennoch für die Aufmerksamkeit.
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon Koma am Sa 27. Mär 2010, 19:36

Alice hat geschrieben:Okay, dann resümiere ich kurz: Alle Argumente zweifeln, wie von mir prophezeit, die Glaubwürdigkeit der Experimente und Zeugenaussagen an.

Nein, nicht unbedingt. Den Gedanken an eine ausserkörperliche Erfahrung finde ich sehr Interessant. Wir haben sogar einen User hier der behauptet dies erlebt zu haben und auch gezielt herbeiführen kann.
Nehmen wir mal an, dass das tatsächlich stimmt und ausserkörperliche Erfahrungen möglich sind. So sprechen wir doch immer von einem "intaktem" Hirn das durchblutet wird und genügend Sauerstoff erhält.
Was mich nun stutzig macht ist dein Eingangspost und dann die angeführte Beiweisführung.
Alice hat geschrieben:Denn wenn das Mentale wahrhaftig auch ohne den Leib bestehen kann, ist der Schluss, dass das Geistige gemeinsam mit dem Körper nach dem Sterben verende, nicht mehr zwingend.

Davon ist doch in deinen Beispielen nie die Rede.
Selbst wenn ausserkörperliche Erfahrungen möglich sind und von diversen Leuten Berichte vorliegen, ist das doch noch lange kein Beweis dafür, dass eine Seele oder gar das Bewusstsein eines Menschen nach dem Tod (Hirntod) noch weiterexistiert.
Den Beweis (insbesondere mit deinen Beispielen), dass das Mentale ohne den den Leib bestehen kann, erbringst du damit ja nicht!
Anderst ausgedrückt: Du postulierst (mit deinen zwei Beispielen), dass sich Bewusstsein vom "lebendigem" Leib lösen kann (was empirisch nachprüfbar wäre/ist, und auch sehr interessant), aber/und schliesst dann daraus, dass das Geistige (hier meinst du wohl die Seele) nicht zwanghaft mit dem Tod des Materielen verenden muss (was nicht empirisch nachprüfbar ist). Wo ist da der Zusammenhang?
Meine Problemzone sitzt wenigsten nicht hinter der Stirn!
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Re: Beweise für Geist

Beitragvon Alice am So 28. Mär 2010, 07:42

Und ein weiteres wissenschaftlich überwachtes und damit fundiertes Experiment zum Nachweis der realen Existenz des menschlichen Geistes:

"Dieses Projekt wurde von Karlis Osis geleitet, dem Forschungsdirektor der Amerikanischen Gesellschaft für Psychische Forschung, und ein Künstler namens Ingo Swann stellte sich als erste Versuchsperson zur Verfügung.

Swann soll seine erste OBE im Alter von drei Jahren während einer Vollnarkose gemacht haben. Danach traten noch häufiger außerkörperliche Erlebnisse auf, und als er zur ASPR* ging, hatte er sich, so behauptete er, so weit trainiert, dass er sich jederzeit von seinem Körper lösen könne.

Die Psychologin Janet Mitchell, die mit Osis zusammenarbeitete, führte zunächst eine Reihe von Probesitzungen mit Swann durch, um festzustellen, ob er während einer OBE bestimmte Zielgegenstände, die außerhalb seines normalen Blickwinkels lagen, identifizieren könne. Swann, der in einem von weichem Oberlicht erhellten Raum saß, war durch die Kabel der an seinem Kopf befestigten Elektroden mit einem Aufzeichnungsgerät im angrenzenden Raum verbunden. Auf einem Hängeboden, der etwa einen halben Meter unter der Decke und etwa drei Meter über dem Fußboden angebracht war, lagen verschiedene Gegenstände, die nach jeder Sitzung ausgetauscht wurden; zum Beispiel ein Schirm, ein Apfel, eine Schere, ein Kreuz, eine Brieföffnerhülle aus schwarzem Leder, gedruckte Buchstaben und Zahlen und farbige geometrische Figuren, die aus Zeichenpapier ausgeschnitten waren.

Swann, der sich der vielen Drähte wegen kaum bewegen konnte und dessen Gehirnströme, Atmung und Blutdruck ständig von Janet Mitchell beobachtet wurden, beschrieb die Gegenstände, die er von verschiedenen Positionen außerhalb seines Körpers zu sehen glaubte, und fertigte Skizzen von ihnen an. Die Ergebnisse waren recht eindrucksvoll. Bei manchen Versuchen war Swann in der Lage, fast alles genau zu beschreiben, was auf dem Hängeboden lag. Ausnahmen bildeten Gegenstände, die er, wie er sagte, nicht sehen konnte, weil seine körperlose Psyche sich entweder im falschen Winkel genähert hatte oder weil zu viel Licht - oder auch Schatten - auf die Objekte gefallen war. Auch konnte er Zahlen oder Buchstaben nicht so leicht identifizieren wie anders geformte Gegenstände. Doch die Forscher empfanden gerade diese Fehlschläge als ermutigend, denn sie hatten den Eindruck, dass Swann tatsächlich eher aus einer außerhalb des Körpers liegenden Warte "sah" als dass er dabei eine Art außersinnlicher Wahrnehmung benutzte, die sich von sichtbaren Hindernissen nicht hätte stören lassen.

Während der Zeit, die sich Swann nach eigenen ANgaben außerhalb des Körpers befand, zeigten die mit seinem Kopf verbundenen Instrumente kleinere und raschere Gehirnströme in den dem Sehbereich zugehörigen Hirnteilen.
"

*ASPR: Amerikanische Gesellschaft für Psychische Forschung

Von der hier benannten Testperson wurden also viele der teilweise doch sehr exotischen Gegenstände richtig erkannt und skizziert. Einen Zufall mag ich allein aufgrund der Extravaganz und Vielfältigkeit der diversen Gegenstände bereits ausschließen. Welche andere naturwissenschaftliche Erklärung verbleibt also für die Resultate dieses imposanten Experimentes? Mir kommt keine in den Sinn.

Wenn die Versuchsperson im Übrigen tatsächlich nur hätte betrügen wollen, warum ließ sie dann beim Identifizieren von Zahlen und Buchstaben Fehltritte zu? Wieso hat der Proband nicht durchgehend betrogen? Oder wieso betrog er gerade bei exakten Zahlenwerten nicht, die seine Glaubhaftigkeit sicherlich am massivsten untermauert hätten, dagegen aber bei alltäglichen Gegenständen, wenn wirklich ein Betrug die Lösung dieses Rätsels sein soll? Und wie hätte überhaupt ein solcher Betrug ausgeführt werden können? Schließlich befand sich die Versuchsperson unablässig unter Aufsicht und war zusätzlich über viele Kabel mit den medizinischen Apparaturen verbunden, so dass er nahezu vollständig bewegungsunfähig war.

Die Aktivität der Hirnregion des Sehzentrums war leicht konzentriert. Das spricht für eine von mir behauptete Geist-Körper-Kommunikation: Der schwebende Geist emittiert Informationen an das Gehirn, damit die später in den Körper zurückgekehrte Psyche (Persönlichkeit) von dem Gesehenen Bericht erstatten kann. Ich habe ja schon erläutert, dass es durchaus möglich sein kann, dass unser Geist über das Gehirn mit unserem Körper korrespondiert. Der endgültige Ausdruck dieser Kommunikation stellt dann unsere Persönlichkeit in ihrer Gesamheit dar. Aus diesem Grunde handelt es sich bei "neurodegenerativen" Krankheitsbildern mit Persönlichkeitsveränderungen auch nicht um einen Beweis für die ultimative Abwesenheit von Geist, indem er als einfache neuronale Funktion interpretiert wird, die mit dem Verfall des cerebralen Potentials ebenfalls rudimentiert. Denn als eine alternative Erklärung dieser Persönlichkeitswandlungen steht immer noch die Dysfunktion des Übersetzungsorgans im Raume, so dass eine korrekte Informationsvermittlung nicht mehr möglich ist und es daher zu verschiedenartigen Persönlichkeitsvariationen kommt.

Den selektiven Quellenkritikern wird natürlich auch dieser Versuch nichts bedeuten, obwohl er präzise und nach wissenschaftlichen Standards von mehreren Experten dokumentiert wurde.
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