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Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon Herr der Augenringe am Di 6. Feb 2018, 22:48

ruebennase hat geschrieben:Wenn du mit diesem eindeutigen OT-Kram unbedingt weitermachen willst, dann weißt du ja, welchen Thread ich extra dafür aufgemacht habe.


Ja, weiß ich :-)
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Re: Buchempfehlung?

Beitragvon manniro am Mi 7. Feb 2018, 13:12

ruebennase hat geschrieben:
manniro hat geschrieben:Nochmal die Frage: Was hat das alles mit Deinem "inneren Gott" zu tun, den Du zwecks Kritikimmunisierung immer gerne dann aus dem Hut zauberst, wenn's mit Deinen frommen bibelkonformen Sprüchen mal wieder eng wird?

Diese Frage strotzt nur so von Missverständnissen und Vorurteilen, dass ich keine Lust verspüre, darauf einzugehen.


Du hast Deine Argumentenlosigkeit zwar schon mal besser kaschiert als mit "keine Lust", aber nun gut. :lol:

ruebennase hat geschrieben:Deine Eigenart, bei erkannten Schnittmengen mit anderen Weltanschauungen sofort darauf zu schließen, man sei ein Vertreter dieser anderen Weltanschauung und teile auch alle anderen Standpunkte dieser Weltanschauung, ist, mit Verlaub, sehr kurzsichtig, engstirnig und vorurteilsbeladen.


Wäre mir auch zu "kurzsichtig, engstirnig und vorurteilsbeladen". Deshalb beschränke ich mich in meinen Rückfragen an Dich auch ausdrücklich auf die Schnittmengen, die Du selber hier einräumst.

Leider ziehst Du es allerdings auch in diesen Fällen vor, Dich hinter Ad-hominem-Pöbeleien und - bestenfalls - Larifari zu verstecken.

ruebennase hat geschrieben:Dein Nichtverstehen kann für mich aber kein Grund sein, meinen Mund zu halten.


Wie sollte es, wenn noch nicht mal Dein eigenes Nichtverstehen diesen Effekt hat.

ruebennase hat geschrieben:Ist es jetzt auch wieder überheblich, wenn ich sage, dass ich die Ursache dafür in eurer Einäugigkeit sehe?...
Ich müsste schon Masochist sein, um euch hier noch weitere Dinge zum Fraß hinzuwerfen....
In dem Thread geht es nicht um meine Befindlichkeiten, sondern um eure. ...
Ich wundere mich nur, wie gern hier immer über meinen "Unsinn" salbadert wird und dass ihr euch das immer wieder antut,...
Ich ... beschränke mich auf das, was man heutzutage wohl "coaching" nennt. ...
Diesem Verhalten versuche ich den Spiegel vorzuhalten. ...
...ich habe gelernt, mit Missverständnissen zu leben. ...
Nein, sie ist voller Übel, weil ein Großteil der Menschheit noch in den Kinderschuhen des "Sich-bewusst-werdens" steckt. ...
Was vielleicht nur daran liegt, dass man diese immer nur bei den anderen sieht und selten bei sich selber. Mit dem Finger auf andere zeigen war schon immer die einfachste Methode der Ablenkung von den Unzulänglichkeiten der eigenen Person.
(fett jeweils von mir)

Noch Fragen zu unserem Geisterfahrer? Ach ja, vielleicht die, was in einem persönlichen Disput mit HdA nach seiner Auffassung die Empfehlung

Das gehört eigentlich alles in den OT-Sammelthread "manniro (u.a.) vs. ruebennase". :evil:


bedeuten soll? Zumal "manniro" mit diesem "OT-Sammelthread" auch nicht die Bohne zu tun hat. Hieße er wenigstens "ruebennase vs. ruebennase", würde sich eine völlig neue Variante zum "Spiegel-Vorhalten" ergeben. 8)

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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon ruebennase am Mi 7. Feb 2018, 13:43

Ich dachte, wir sind durch.
Für mich ist der OT-Hick-Hack um meine Person in diesem Thread hiermit beendet.

Ich verweise diesbezüglich noch mal auf den Thread "manniro (u.a.) vs. ruebennase", der sehr wohl etwas mit dem Herrn manniro eine Bohne zu tun hat, denn ich habe ihn aus dem Grund aufgemacht, da er meinte, in einem rein sachbezogenen Technik-Thread die simple Zustimmung ("Die beste Antwort.") zu einem Beitrag von Jau zum Anlass nehmen zu müssen, mal wieder gegen meine Person zu stänkern und ich zu dem sich daraus entwickelnden Disput, dem sich auch noch HdA anschloss, schon Stellung nehmen wollte, gleichzeitig aber auch verhindern wollte, dass dieser OT-Kram auch dort wieder überhand nimmt.

Fortsetzung also bitte hier.
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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon Heraklit am Do 8. Feb 2018, 06:39

Muss das sein? Diese persönliche Zwistigkeit hat doch nichts in solchen Threads zu suchen. Kann das wirklich nicht per PN ausgetragen werden? Ich finde das gehört dahin und nicht in allen Threads breitgetreten. Meinetwegen noch in dem Smaltakthread, wenn es denn unbedingt öffentlich besprochen werden muss, obwohl ich auch das schon unnötig finde.

Ich sage das übrigens nicht als Mod, nur als Anmerkung um nicht missverstanden zu werden, sondern als User. Das Unterforum ist sowieso nautilus und Frnk Domäne. Ich finde es einfach nur überflüssig und unpässlich.
Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kinder vor dem 15. Jahr keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird von ihr was zu hoffen sein.
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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon manniro am Do 8. Feb 2018, 12:25

Du hast recht.

Ich habe die gleiche "Diskussion" bereits im Technik-Thread für beendet erklärt und eigentlich auch hier. Meine vorhergende "Ich-Ihr"-Aufstellung sollte nur noch mal verdeutlichen, wer hier gegen wen "kämpft". Offensichtlich befindet sich der Zitierte im Clinch mit nahezu allen hier Schreibenden.

Da er aber nun selber erklärt hat:

Für mich ist der OT-Hick-Hack um meine Person in diesem Thread hiermit beendet.


bleibt mir nichts, als freudig zuzustimmen.

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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon nautilus am Do 8. Feb 2018, 17:04

Es wurden Offtopic-Beiträge durch einen Moderator aus diesem Thread entfernt.

Die Diskussion über unsere Zeitrechnung ließ sich leicht abtrennen: Unsere christlich geprägte Zeitrechnung

Einige weitgehend inhaltslose Witzeleien wurden entfernt, sowie einige Beleldigungen.

Bitte beachtet, sollte dies mehrfach vorkommen, kann es zu einer Verwarnung oder zur Sperrung des Accounts führen.

Vielen Dank für euer Verständnis.

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Re: Wie viel Sinn macht die katholische Lehre?

Beitragvon Olond am Sa 10. Feb 2018, 12:24

Herr der Augenringe hat geschrieben:
Olond hat geschrieben:Das Unendliche ist nicht als der infinite Progress bestimmt.


Das Unendliche ist noch nicht unendlich. Es fehlt noch was.


Nein, hier habe ich nur die Bestimmung abgelehnt, die manniro in seiner Interpretation untergelegt hat.


Das Endliche ist mit Negation gegen sich selbst bestimmt



"Negation gegen sich selbst"... das klingt mir sehr "menschlich konstruiert", sorry.


Aber das ist doch bloß eine Beschreibung des nächsten Satzes. Was soll es anderes sein, wenn etwas in sich die Bestimmtheit hat, begrenzt zu sein und zu vergehen, ohne dass dies äußerlich an ihm vollbracht wird, als dass es mit Negation gegen sich selbst bestimmt ist?


Im Sinne von "es hebt sich auf"? Das Unendliche ist als das Verneinende des zu Verneinenden somit das Bejahende. ?


Das Endliche hat die erste Negation zu seiner Bestimmtheit. Das Unendliche ist deren Anderes, deren Verneinung, also Verneinung des Verneinenden und daher Affirmation.

Und hier fällt es mir schwer, Dir zu folgen: Inwiefern hat das Unendliche seine Grenze am Endlichen?


Es ist sein Gegensatz, es ist nicht das Endliche selbst, hat in seiner Bestimmtheit also hier eine Grenze. Aber eben das war es, was es heißt, endlich zu sein.

Warum? Warum muss das Unendliche eine wesentliche Stufe durchlaufen?


Weil das seine logische Entwicklung ist, als einseitig Bestimmtes in die Bestimmtheit des Endlichen zu fallen.
Sieh es als Auseinanderfallen von Form und Inhalt. Der Inhalt soll das Unendliche sein, aber seine Form, die Weise seiner Bestimmtheit ist eine endliche. Es muss sich also auch die unendliche Form geben, d.i. in seinem Anderen bei sich zu sein, es als aufgehobens Moment zu haben.
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Re: Wie viel Sinn macht die katholische Lehre?

Beitragvon Olond am Sa 10. Feb 2018, 12:34

ruebennase hat geschrieben:Hallo Olond,

ich habe mir deine beiden oben zitierte Texte nun schon mehrmals durchgelesen und ich muss gestehen, sie übersteigen meinen geistigen Horizont, ich verstehe sie nicht. Ich bin aber interessiert daran, sie zu verstehen.

Daher meine Frage: kann man das auch so ausdrücken, dass ein "Normalsterblicher" wie ich, der noch nie in die tiefsten Tiefen abstrakter Philosophie eingetaucht ist, die Erkenntnisse hinter diesen Worten nachvollziehen kann?

Daran wäre ich sehr interessiert.


Du könntest dich in die Auseinanderlegung einbringen, die ich mit Herr der Augenringe mache, und konkrete Fragen zu dem stellen, was du noch nicht verstehst.
Es geht im Allgemeinen darum, die logische Bestimmtheit der Kategorien in ihrer immanenten Entwicklung zu betrachten, was zeigt, dass dies, was in der Religion in anschaulichen Vorstellungen ausgedrückt ist, in der Tat vernünftig und notwendig ist, d.i. die Menschwerdung Gottes und die Dreieinigkeit.
Zuletzt geändert von Olond am Sa 10. Feb 2018, 12:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon idefix2 am Sa 10. Feb 2018, 12:38

Es ist ausgesprochen lustig, zu sehen, zu welchen Absurditäten man kommen kann, wenn man Adjektive personifiziert.
"Das Unendliche" ist gleichermaßen sinnfrei wie "das Schnelle", "das Kluge" oder "das Gelbgetupfte". Was wohl die "Negation" des Gelbgetupften sein mag?

Olond hat geschrieben:was zeigt, dass dies, was in der Religion in anschaulichen Vorstellungen ausgedrückt ist, in der Tat vernünftig und notwendig ist, d.i. die Menschwerdung Gottes und die Dreieinigkeit.

Ja, mit dem Dreschen sinnfreier Phrasen lässt sich so allerlei "zeigen" :mrgreen:
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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon Olond am Sa 10. Feb 2018, 14:06

idefix2 hat geschrieben:Es ist ausgesprochen lustig, zu sehen, zu welchen Absurditäten man kommen kann, wenn man Adjektive personifiziert.
"Das Unendliche" ist gleichermaßen sinnfrei wie "das Schnelle", "das Kluge" oder "das Gelbgetupfte". Was wohl die "Negation" des Gelbgetupften sein mag?


Das Wort, das du suchst, heißt Nominalisierung, und diese erfüllt in der Betrachtung keine weitere konstitutive Funktion, als einen bestimmten Gedankeninhalt, einen Begriff, isoliert in den Fokus zu nehmen. Wenn man betrachtet, was "das Schnelle" ist, betrachtet man an Etwas, was es heißt, schnell zu sein, und zwar nur diese Bestimmtheit.
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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon nautilus am So 11. Feb 2018, 21:31

@ Olond: Danke erstmal für deine Erklärungsversuche. Hast du diese einer Quellen entnommen, oder selbst erdacht?
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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon idefix2 am So 11. Feb 2018, 23:06

Olond hat geschrieben:Wenn man betrachtet, was "das Schnelle" ist, betrachtet man an Etwas, was es heißt, schnell zu sein, und zwar nur diese Bestimmtheit.

Ja, und es ist sicher unheimlich spannend, darüber zu fabulieren, was passiert, wenn "das Schnelle" die Langsamkeit "erleidet". :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon Noumenon am So 11. Feb 2018, 23:56

Symbolisiert durch das Rennen zwischen Achilles und der Schildkröte. Und ob die heiligen Schriften des Zenon hier historische Wahrheit kundtun und jenes Rennen tatsächlich stattfand, ist wohl eine Frage der "Exegese" bzw. eine Aufgabe für Generationen von Historikern und Archäologen. :lol:

Und wer war schuld daran, dass das Schnelle die Langsamkeit erlitt und der arme Archilles die Schildkröte nicht einholen konnte?
Spoiler:
Natürlich das Unendliche. :lol:
Zuletzt geändert von nautilus am Mo 12. Feb 2018, 19:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat des darüberstehenden Beitrags entfernt
(\_/) Das ist Hase.
(o.o) Kopiere Hase in deine Signatur
(><) und hilf ihm so auf seinem Weg zur Weltherrschaft!
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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon manniro am Mo 12. Feb 2018, 10:52

Wow, das hast Du Dir wirklich so lange gemerkt und kannst es nun bei passender Gelegenheit aus dem Hut zaubern? Kompliment! :lol: :wink:

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Re: Wie viel Sinn macht die Idee vom Tod Gottes?

Beitragvon michaxxl am Mo 12. Feb 2018, 20:41

nautilus hat geschrieben:@ Olond: Danke erstmal für deine Erklärungsversuche. Hast du diese einer Quellen entnommen, oder selbst erdacht?

Das meiste davon hat sich wohl Georg W. F. Hegel erdacht.
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