An den Massakern beteiligen sich an maßgeblicher Stelle katholische Geistliche, vor allem Franziskanermönche. Der Vatikan ist über alles unterrichtet, behandelt das blutige Regime aber mit spürbarem Wohlwollen. Die katholische Hierarchie, allen voran der Militärvikar und Erzbischof von Zagreb, Alojzije Stepinac (1998 vom Papst selig gesprochen!), stützt das klerikalfaschistische Regime bis zuletzt moralisch ab. (Vgl. Karlheinz Deschner: "Ein Jahrhundert Heilsgeschichte", Band 2, 1983, S. 210 ff., und Vladimir Dedijer: "Jasenovac - das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan", 1988)
(Siehe auch: hier.)
Schon kurz nach der Errichtung des Ustaša-Staates mit Einverleibung Nordserbiens und Bosniens wurde der pathologische Mörder Pavelić von Papst Pius XII im Vatikan samt Ministern und lokalen Kirchenoberhäuptern herzlich empfangen, "mit den liebsten Wünschen für die weitere Arbeit". Mile Budak: "Die Ustaša-Bewegung basiert auf der Religion. Für Minderheiten - Serben, Juden, Zigeuner - haben wir drei Millionen Patronen. Ein Drittel der Serben werden wir töten, ein anderes Drittel deportieren und das letzte Drittel werden wir in die Armee der Römisch-Katholischen Religion zwingen und sie so zu Kroaten machen. So wird unser neues Kroatien alle Serben bei uns ausmerzen und binnen zehn Jahren hundertprozentig katholisch sein."
Der Franziskanerpater Miroslav Filipović-Majstorović war vier Monate lang Lagerkommandant von Jasenovac. In dieser Zeit sind dort über 40.000 Menschen ermordet worden. Der Primas von Kroatien, der Erzbischof Stepinac, war immer voll des Lobes für das Pavelić-Regime. "Es ist leicht, die Hand Gottes in diesem Werk zu erkennen", schwärmte er. Diesem treuen Sohn des Vatikans und der Ustaša wurde am ersten Oktoberwochenende posthum eine besondere Ehre zuteil, als Papst Johannes Paul II. ihn bei seiner Kroatienvisite selig sprach. Dem Kardinal, der die "katholischen Schlachtfeste in Kroatien" (Karlheinz Deschner) bis zum bitteren Ende des Ustaša-Regimes verteidigte und dafür in der Volksrepublik Jugoslawien fünf Jahre lang inhaftiert war, wurde vom Papst als "die leuchtendste Gestalt der katholischen Kirche Kroatiens" bezeichnet.
Filipović-Majstorović hat sich 1942 als Militärkaplan einer Ustaša-Einheit aktiv an einem Massaker an Zivilisten beteiligt.
Katholische Bischöfe saßen mit im Ustaša-Parlament und man machte sich wie versprochen schnell an die "Arbeit", innerhalb von nur sechs Wochen wurde die Hälfte aller kroatischen Juden und 180.000 Serben von den Ustaša grausamst ermordet. Es wurden zwei kroatische SS-Divisionen ins Leben gerufen. Jasenovac war wegen seiner Massenenthauptungen berüchtigt, und der Franziskaner Stipendiat Brzica massakrierte eigenhändig in der Nacht zum 29.August 1942 1.360 Serben und Juden mit seinem Spezialmesser, und bei dieser Arbeit musste er mehrere Male seine Schürzen wechseln, welche ihm vor geronnenem Blut an seiner Bewegungsfreiheit hinderten!
Hier ein paar waschechte Katholiken, die im Namen des Faschismus unzählige Massenmorde begangen haben:

(Miroslav Filipović-Majstorović, auch "Pater Satan" genannt, Franziskaner, Kommandant des Konzentrationslagers Jasenovac, wurde nach dem Krieg zum Tode verurteilt und hingerichtet - von Karlheinz Deschner zum Schutzpatron der KZ-Kommandanten erklärt!)


(Siehe auch: hier.)
Die Beteiligung des Vatikans am Serben-Massenmord ist bis heute ein öffentliches Tabuthema und hierzulande fast unbekannt geblieben. Eine jüngst ausgestrahlte Fernsehdokumentation, die sich mit den Massakern auf dem Balkan während des Zweiten Weltkrieges beschäftigte, erwähnte diese "heilige Verstrickung" mit keinem Wort. Ich finde, das ist ein Skandal!




